Was ist Manuelle Lymphdrainage?
Das Lymphsystem transportiert Gewebeflüssigkeit ab. Ist dieser Abtransport gestört – etwa nach Operationen, Verletzungen oder bei Erkrankungen des Lymphsystems – sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe und es entstehen Schwellungen (Ödeme). Bei der Manuellen Lymphdrainage regt der Therapeut mit sanften, großflächigen Grifftechniken den Lymphfluss an. Anders als eine Massage arbeitet die MLD ohne kräftigen Druck; die Behandlung wird von den meisten Patienten als angenehm und entspannend empfunden.
Wann wird Lymphdrainage verordnet?
Ärzte verordnen die Manuelle Lymphdrainage unter anderem:
- bei Lymphödemen, z. B. nach Operationen oder onkologischen Behandlungen
- nach Verletzungen und Operationen mit Schwellungen, etwa am Knie oder Sprunggelenk
- bei venös bedingten Schwellungen der Beine (Phlebödem)
- bei Lipödem mit begleitender Schwellungsneigung
Je nach Verordnung wird die Lymphdrainage mit Kompressionsversorgung kombiniert – das steht dann ebenfalls auf Ihrem Rezept.
So läuft die Behandlung bei uns ab
Ihre Verordnung gibt Behandlungsdauer und -bereich vor, üblich sind 30, 45 oder 60 Minuten. Die Behandlung findet im Liegen in ruhiger Atmosphäre statt. Wir besprechen mit Ihnen außerdem, was Sie selbst im Alltag zur Entstauung beitragen können – etwa Hochlagern, Bewegung und das konsequente Tragen einer verordneten Kompression.
Verordnung & Kosten
Für die Manuelle Lymphdrainage benötigen Sie eine ärztliche Verordnung. Wir rechnen direkt mit Ihrer gesetzlichen Krankenkasse ab; es fällt lediglich die gesetzlich geregelte Zuzahlung an, sofern Sie nicht von ihr befreit sind. Privatversicherte erhalten eine Rechnung zur Einreichung bei ihrer Versicherung.
Online rund um die Uhr oder telefonisch – unser Empfang kümmert sich um alles Weitere.